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Interpreting systems Konferenztechnik: Mikrofon

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“Words ought to be a little wild for they are the assaults of thought on the unthinking.” John Maynard Keynes (English economist, 1883 - 1946)
Konferenztechnik: Mikrofon

Bei Veranstaltungen werden je nach Bedarf und Zweck viele verschiedene Arten von Mikrophonen eingesetzt. Bei Veranstaltungen mit Simultandolmetschung ist zu beachten, daß jeder Sprecher ein Mikrophon verwenden muß, da die Dolmetscher ansonsten seine Stimme nicht hören und keine Übersetzung erfolgen kann.

Podiumsmikrophone werden von den Teilnehmern auf dem Podium verwendet.

Standmikrophone werden meist an einer zentralen Stelle im Saal aufgestellt und von Teilnehmern aus dem Publikum bei Diskussionen zur Fragestellung benutzt.
Nachteil: Es ist für die Teilnehmer relativ kompliziert, extra zum Mikrophon zu gehen.
Vorteil: Bringt eine gewisse Disziplin in Diskussionen, da die Teilnehmer nicht mit ihrer Wortmeldung beginnen, bevor sie beim Mikrophon eingelangt sind.

Drahtlose Funkmikrophone erlauben es den Teilnehmern, sich frei im Raum zu bewegen, was bei Vortragenden sehr nützlich sein kann, und können bei Diskussionen für Wortmeldungen im Raum herumgereicht werden.
Vorteil: Große Mobilität
Nachteil: Teilnehmer warten mitunter nicht mit der Wortmeldung, bis das Mikrophon tatsächlich bei ihnen eingelangt ist.

Dolmetschermikrophone werden von den Dolmetschern verwendet. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kehlkopfmikrophonen, die direkt am Kopfhörer des Dolmetschers angebracht sind und diesem somit eine große Bewegungsfreiheit erlauben, ohne daß sich dieses auf die Lautstärke der Stimme auswirkt, da der Abstand zum Mund des Dolmetschers stets gleichbleibt und Schwanenhalstischmikrophonen, die auf Grund ihrer Empfindlichkeit, die kleine Haltungsänderungen des Dolmetschers, welche während langer Konferenzen unvermeidlich sind, bereits durch Schwankungen in der Lautstärke der Stimme des Dolmetschers weitergeben, weniger geeignet sind.