Qualitätssicherung

Qualitätssicherung ist uns wichtig, nichts geht jedoch über die Bedürfnisse unserer Kunden! Daher haben wir uns entschlossen, unsere seit 2006 bestehende Zertifizierung nach EN 15038 im Zuge der Umstellung auf die nunmehrige Norm ISO 17100 aufzugeben.

Worum geht es?

Sowohl die Norm EN 15038 als auch die ISO 17100 legen Kriterien fest, deren Einhaltung eine hohe Qualität im Management von Übersetzungsdienstleistungen garantieren soll. Dazu zählen u.a. eine genaue Dokumentation, die separate Kontrolle der Übersetzungen durch einen Korrektor, Richtlinien für die Auswahl der Übersetzer, ständige Weiterbildung, Archivierung usw. Die genaue Einhaltung dieser Vorschriften durch die zertifizierten Übersetzungsdienstleister wird von einer Zertifizierungsstelle periodisch überprüft und ist Voraussetzung für die Erlangung des Qualitätszertifikats.
So weit, so gut. - In der Praxis hat sich jedoch häufig gezeigt, dass unsere Kunden spezielle Wünsche haben, die nicht mit den Anforderungen der Normen kompatibel sind. So reicht manchen z.B. die bloße Unterfertigung einer Geheimhaltungsvereinbarung für vertrauliche Texte nicht aus, sie bestehen auf der Löschung der Texte im direkten Anschluss an die Lieferung - für uns wunderbar, jedoch nicht normkonform. Ebenso haben Kunden, die einen Text für eine in wenigen Minuten stattfindende Pressekonferenz benötigen, wenig Interesse an einem eigenen Lektoratsvorgang durch einen zweiten unabhängigen Übersetzer, da dies bedeutet, dass der Text erst frühestens bei den Erfrischungen im Anschluss an die PK geliefert wird - und somit für ihren Bedarf eindeutig zu spät!

Wie läuft Qualitätssicherung bei ad hoc?

Bei uns ist Kundenzufriedenheit der Angelpunkt, um den sich alles dreht. Daher basiert unser aktuelles Qualitätssicherungssystem TQS zwar auch weiterhin auf der EN 15038, ist jedoch flexibel, sodass individuelle Kundenwünsche individuell berücksichtigt werden können. Als Kernpunkte bieten wir Ihnen zusätzlich zu den Kernprinzipien der EN 15038:

  • Das 6-Augen-Prinzip bei der Durchführung Ihrer Übersetzungsaufträge, d.h. die Erstellung der Übersetzung durch einen Fachübersetzer, einen Korrekturdurchgang durch einen zweiten Fachübersetzer und ein nochmaliges Lektorat durch einen Dritten.
  • Als Kunde haben Sie die Möglichkeit, nach Ihren Bedürfnissen eigene Akzente zu setzen - z.B. mit einer gesonderten Fahnenlesung bei druckfertigen Übersetzungen, also einem vierten Durchgang, oder aber z.B. dem Verzicht auf jegliche Korrekturdurchgänge für besonders Eilige. Was immer Sie auch entscheiden, vergessen Sie nicht, uns dies schriftlich mitzuteilen.
  • Die individuelle Beurteilung der Muttersprachler-Aspekte. Ist ein Text so fachlich oder landesspezifisch, dass wohl nur ein Muttersprachler der Ausgangssprache alle Feinheiten richtig erfasst oder bedarf es der kreativen Eloquenz eines Native Speakers der Zielsprache? Gerade bei juristischen Fachtexten aus Österreich mit Begriffen, die häufig selbst in den meist auf Bundedeutsch ausgerichteten Fachterminologien nicht vertreten sind, bietet sich oft Ersteres an, damit die „Einantwortung“ nicht aus lauter linguistischer Verzweiflung selbst geübtester, jedoch im sprachlich einfacher gestrickten Englischen sozialisierten Natives zur “inresponsibilisation“ wird.
  • Ein vielfältiges Archivierungsmanagement Ihrer Aufträge nach Ihren Wünschen - vom sofortigen Entfernen sämtlicher Unterlagen umgehend nach Lieferung bis zur Endlosaufbewahrung mit der Möglichkeit einer neuerlichen Lieferung.
  • Die individuelle Anfertigung Ihrer Übersetzungen ohne Speicherung in Translation Memories oder Online-Plattformen als Garantie für Vertraulichkeit. Der Einsatz von Translation Memory Systemen bzw. die Verwendung von Google Translate & Co. mag auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, entpuppt sich jedoch bei näherer Betrachtung als apokalyptisch in Sachen Vertraulichkeit und Geheimhaltung. Ausgangstexte und Übersetzungen werden gespeichert, um zu einem späteren Zeitpunkt für Projekte anderer Kunden wieder auf Übereinstimmungen gescreent und neuerlich verwendet zu werden. Da abhängig von den genauen Settings hierbei selbst vertrauliche Daten wie Namen und Zahlen etc. aus früheren Übersetzungen wieder bei vollkommen unbekannten Dritten zu Tage kommen, können Texte mitunter sogar bis zum ursprünglichen Verfasser zurückverfolgt werden. Und dies entspricht nicht unserer Auffassung von Geheimhaltungsverpflichtungen gegenüber unseren Kunden. Zudem liefern TM-Systeme auch nur dann halbwegs akzeptable Qualität, wenn die vorgeschlagenen Übersetzungsvarianten jeweils einzeln für sich und genau überprüft und verglichen werden, was bei seriöser Handhabung jegliche potentielle Ersparnis an Zeit und Geld zunichte macht.

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